Schwibbogen aus dem Erzgebirge - Schwibbögen
Erzgebirge Schwibbogen - eine deutsche Weihnachtstradition aus
Wie viele andere Dinge, die man unweigerlich mit Weihnachten in Verbindung bringt, haben auch die Schwibbögen ihren Ursprung hauptsächlich im Erzgebirge. Dabei scheiden sich die Geister darüber, was die Form des Schwibbogens symbolisieren soll. Anfänglich ging man
davon aus, dass das Halbrund den Stolleneingang darstellt. Die Tatsache, dass es Schwibbögen gibt, in denen Sonne, Mond und Sterne dargestellt wurden, lässt eher vermuten, dass die Form an das Firmament erinnern soll. Später wurde in den Schwibbogen auch das Leben der Bergleute und ihrer Familien dargestellt. So kann man echte Szenen aus dem Leben eines Bergmanns nachvollziehen.
Bis hinein in das zwanzigste Jahrhundert wurden Schwibbogen aus Metall gefertigt. Die aufgesteckten Kerzen stellten dabei die Sehnsucht der Bergleute nach Sonnenlicht dar. Dieses bekamen die Männer gerade in den Wintermonaten so gut wie nie zu sehen. Heute werden die Schwibbögen auch im Erzgebirge hauptsächlich aus Holz gefertigt. Dabei sind sie ein wichtiger Bestandteil der erzgebirgischen Volkskunst, die weltweit Rang und Namen hat und genießt. Die Holzschnitzereien entstanden nachdem die Bergleute ihre Arbeit verloren, weil ihnen das Erz ausging. Sie machten sich die Erfahrung, die sie im Umgang mit Holz hatten, zu Nutze und schnitzten oder drechselten wunderschöne Schwibbögen.
Waren sie einst der Ausdruck für die Sehnsucht nach Sonnenlicht, sind sie heute ein nicht unbedeutendes Dekorationselement. Jeder kennt die wunderschönen Schwibbögen, die in der Weihnachtszeit viele Fenster erleuchten. Auf diese Weise fühlt man sich geborgen und beschützt. Der Geist der Weihnacht ergreift langsam Besitz von Herz und Seele und
sorgt dafür, dass man den Duft frisch gebackener Plätzchen in der Nase und das Bild des geschmückten Weihnachtsbaumes vor Augen hat
- Echt Erzgebirge Volkskunst
- Handwerkskunst aus Sachsen
- gefertigt in Handarbeit
